Osterquelle
 
 

 
Die Osterquelle


 
Die Dubrower Berge sind eine eiszeitlich geformte Erhebung (Endmoräne) im Bundesland Brandenburg. Sie liegen etwa sechs Kilometer südöstlich von Fürstenwalde/Spree im Landkreis Oder-Spree zwischen der Gemeinde Langewahl und dem Ortsteil Alt Golm der Gemeinde Bad Saarow. Der Name leitet sich aus dem Slawischen „dub“ für Eiche ab. Die Dubrower Berge sind über die nur zwei Kilometer nördlich gelegene Autobahn A12 sowohl nach Berlin als auch nach Frankfurt/Oder gut angebunden. An ihrem höchsten Punkt (150 Meter über NN) wurde ein Funkturm aufgestellt. Die ausgedehnten Waldbestände und abwechslungsreiche Geländeform der Dubrower Berge sowie die Umgebung werden touristisch zum Wandern und Radfahren genutzt. Nahe der Ortschaft Langewahl findet sich in den Dubrower Bergen die Osterquelle.

Osterwasser (Brauchtum) Als Osterwasser wird Wasser bezeichnet, das, einem alten Volksbrauch nach, in der Osternacht oder am Ostermorgen, vor dem Aufgang der Sonne aus einem Fluss geschöpft wird. Dem Volksglauben nach soll dieses Wasser, ähnlich wie das Märzwasser, besonders lange halten und nicht verfaulen. Es soll zudem, wenn man sich damit wäscht, besonders feine Haut geben. Das Wasser wurde vorwiegend von jungen, unverheirateten Frauen geschöpft. Der Weg zum Fluss und zurück musste stillschweigend und nach einigen Quellen auch unbeobachtet zurückgelegt werden, damit das Wasser nicht seine Wirkung verlor. Die belebende Wirkung des Wassers sollte auch dadurch zum tragen kommen, dass man sich in diesem Wasser im Fluss wusch. Sogar Vieh wurde am Ostermorgen in die Bäche getrieben, damit es sich wasche und von Krankheiten verschont bleibe. Alternativ besprengte man Personen und Vieh mit dem Wasser. Der Brauch stammt aus heidnischer Zeit, das Wasser gilt als Ursymbol des Lebens und der Fruchtbarkeit.

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