Fürstenwalde
 

 

Domstadt Fürstenwalde / Spree





Fürstenwalde liegt innerhalb des
Berliner Urstromtales, welches in diesem Abschnitt von der Spree durchflossen wird. Typisch für eine Stadtgründung in einem Urstromtal entstand Fürstenwalde an einer Engstelle des Tales, an der es im Mittelalter vergleichsweise bequem zu durchqueren war.Südlich der Stadt erheben sich recht markant die Rauener Berge; nördlich schließt sich die Grundmoränenfläche des Landes Lebus an. ......




 
 


 



 


 

 

 

 



Stadtrundgang:  
Rundweg durch Fürstenwalde

 


 


Luftbilder von Fürstenwalde



Videoquelle: tiewekon

 


 

Heimattiergarten Fürstenwalde

^^ Für weitere Informationen bitte das Bild anklicken ^^
 


 



 

Geschichte

Im Jahre 1272 wurde Fürstenwalde erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt dürfte jedoch bereits zwischen 1225 und 1250 gegründet worden sein. Begünstigt wurde die Stadtgründung durch die Lage an einer Furt durch die Spree. Dies ist auch ein Ansatz für die Deutung des Stadtnamens. Ab hier war die Spree nicht mehr schiffbar, so dass die Waren umgeschlagen und auf dem Landweg bis zur Oder transportiert werden mussten. So stieg Fürstenwalde rasch zu einer der wohlhabendsten Städte der Mark Brandenburg auf.
In den Auseinandersetzungen um den
Falschen Woldemar spielte Fürstenwalde eine wichtige Rolle. Im Jahre 1348 zog der Falsche Woldemar in die Mark und versuchte die Städte für sich zu gewinnen. Der Bischof von Lebus sprach sich für Woldemar aus. Mehrere Städte, darunter Fürstenwalde, widersetzten sich dem Bischof und hielten weiter zu dem Markgrafen Ludwig. In den folgenden Auseinandersetzungen zogen die Anhänger Ludwigs den Kürzeren. Fürstenwalde musste daraufhin Woldemar "ansehnliche Lieferungen" leisten.
Ende Oktober 1348 eroberte Ludwig aber Fürstenwalde wieder zurück und bestätigte Fürstenwalde daraufhin seine alten Rechte und Privilegien.
Im Jahre 1373 erwirbt Kaiser
Karl IV. im Vertrag von Fürstenwalde Brandenburg von den Wittelsbachern gegen eine Entschädigung von 500.000 Gulden. Bei seinem Einzug in die Mark hatten seine Truppen auch die bischöfliche Residenz und die Stiftskirche von Lebus zerstört. Die eilends einberufene Kapitelversammlung beschloss, die gutbefestige und reiche Stadt Fürstenwalde nun zum Sitz des Lebuser Domkapitels zu machen. Fürstenwalde gehörte damit ab 1385 (nach Bestätigung durch den Papst) zu den drei märkischen Domstädten und Bischofssitzen neben Brandenburg an der Havel und Havelberg.
Nach einer Brandschatzung durch die
Hussiten begann 1446 der Neuaufbau des St.-Marien-Doms, der mit seinem 68 Meter hohen Turm zu den markantesten Wahrzeichen Fürstenwaldes gehört. Aus dieser Zeit stammt auch das Alte Rathaus. Erst im Jahre 1624 wurde der Rathausturm ergänzt. Im Mittelalter genoss Fürstenwalde auch als Schulstadt einen guten Ruf. Unter anderem wurde in den Pestjahren 1613, 1625 und 1656 die Universität

Viadrina aus dem nahen

 

Frankfurt (Oder) hierher verlegt.

Mit dem Bau des

Friedrich-Wilhelm-Kanals in den Jahren 1662 bis 1669, der die Oder mit der Spree verband, sank auch die Bedeutung Fürstenwaldes als Handels- und Warenumschlagplatz. Dennoch war die Wasseranbindung der Stadt nach Berlin und zur Nord- und Ostsee immer ein Ansiedlungsargument. Mit dem Bau der Spreemühlen 1837 und der dadurch anfallenden Gütermengen erlebte die Stadt erneut einen wirtschaftlichen Aufschwung. Auch deshalb wurde die Stadt 1842 an eine der ersten deutschen Eisenbahnstrecken

 

von Berlin nach Frankfurt Oder angeschlossen.

Im 19. Jahrhundert erblühte das örtliche Handwerk und war die Wiege der noch heute bestehenden industriellen Strukturen in einem vielfältigen Branchenmix (zum Beispiel Henry Hall). Zur Industriestadt wurde Fürstenwalde endgültig, als die Berliner Firma Pintsch im Jahre 1872 einen großen Teil der Produktionsanlagen nach Fürstenwalde verlegte. Während des

Zweiten Weltkriegs expandierte das Unternehmen zu einem Rüstungsbetrieb mit etwa 12.000 Beschäftigten (darunter viele

 

Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene).

Lange Zeit prägte Militär das Stadtbild. Waren es früher die Truppen Napoléons und die Ulanenregimenter der deutschen Kaiser, so waren bis 1994 Truppen der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (ab 1991:Westgruppe der Truppen) in und um Fürstenwalde stationiert.
Quelle: Wikipedia



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